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KSV Baunatal bläst zur Attacke (HNA Sport Kassel regional vom 05.03.2010)

Baunatal. Die Verantwortlichen des KSV Baunatal haben ihre Hausaufgaben gemacht – finanziell sind die Weichen auf Aufstieg gestellt. Jetzt sind die Hessenliga-Fußballer gefragt, sie müssen acht Punkte auf Spitzenreiter FSV Frankfurt II gutmachen. Elf Spiele bleiben den Baunatalern noch für die Aufholjagd. Der Anfang soll am Samstag (15 Uhr) im heimischen Parkstadion gegen Rot-Weiß Frankfurt gemacht werden.


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Freude: So wie hier gegen Wörsdorf wollen die Baunataler auch am Samstag gegen Rot-Weiß Frankfurt wieder jubeln. Foto: Schachtschneider

Das Problem dabei ist: Nach nur vier Vorbereitungsspielen in drei Monaten fehlt den VW-Städtern die nötige Spielpraxis. Der KSV gewann zwar sein letztes Testspiel vor drei Tagen gegen den Verbandsligisten SSV Sand standesgemäß mit 5:0. In Baunatal weiß man aber auch, dass sich solche Tests nicht mit Punktspielen vergleichen lassen.

Hier liegt der Vorteil auf Seiten der Gäste. Für die Frankfurter begann die Rückrunde nämlich schon vorige Woche. Die Roten, wie die RW-Kicker auch genannt werden, wissen nach dem 1:1 gegen den Tabellenvierten Waldgirmes wo sie nach der langen Winterpause stehen. Das können die Baunataler nach den schwierigen Trainingsbedingungen über die Wintermonate nicht von sich behaupten.

Für Lakies soll das jedoch keine Ausrede sein. „Damit hatte doch jeder zu kämpfen“, sagt er. Wichtig sei jetzt, dass die Spieler an sich und das selbstgesteckte Ziel glauben. „Klar, wir haben acht Punkte Rückstand auf den FSV Frankfurt II. Aber der muss seine Spiele auch erstmal gewinnen. Außerdem muss er noch zu uns kommen“, gibt sich Lakies optimistisch. Zuvor aber muss Rot-Weiß Frankfurt besiegt werden. Und das dürfte bei der Defensivstärke der Gäste nicht leicht werden. Mit ihrer Abseitsfalle ließen die Frankfurter die gegnerischen Angreifer zuletzt oftmals verzweifeln. Maik Ciba, Jaroslaw Matys und Eugen Wagner, Baunatals Torschützen im Testspiel gegen Sand, sollten also gewarnt sein. Ihr Coach ist es jedenfalls. „Rot-Weiß hat eine sehr kompakte Mannschaft. Wir sind aber guten Mutes, mit einem Dreier zu starten und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Aufholjagd zu legen“, sagt Lakies, der am Samstag Abwehrspieler Vyacheslav Petrukin ersetzen muss. Auch der Einsatz von Tobias Nebe ist fraglich.

(von Marc Radke HNA)

 


Wir wollen es wagen ( HNA Sport Kassel regional vom 03.03.2010)

Herwig: „Wir wollen es wagen“

Baunatal. Stichtag ist der 15. April. Am betreffenden Donnerstag müssen dem Deutschen Fußball Bund (DFB) die Bewerbungsunterlagen der Vereine vorliegen, die sich für die Regionalliga gerüstet fühlen. Und geht es nach den Vorstellungen von German Jaeschke und Dieter Herwig, dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter der Fußballabteilung des KSV Baunatal, dann liegt dem DFB am 15. April auch die Bewerbung des derzeitigen Tabellenzweiten der Hessenliga vor.

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Wollen mit dem KSV Baunatal in die Fussball-Regionalliga: Volker Lappöhn (2. Vorsitzender des Förderkreises), Dieter Herwig (2. Vorsitzender der Fussballabteilung), Willi Nebe (Sportlicher Leiter) und Fussball-Abteilungsleiter German Jaeschke (von links). Foto:Fischer/Archiv

Noch im vergangenen Jahr hatte es die finanzielle Situation des KSV nicht zugelassen, das Abenteuer Regionalliga zu wagen, doch die Vorzeichen haben sich geändert. Das Engagement von langfristigen Sponsoren, wie dem Vertrieb Originalteile der Volkswagen AG, der Raiffeisenbank Baunatal oder der Firma Becker Bedachungen hat den KSV Baunatal in die Lage versetzt, einen Haushaltsplan aufzustellen, den Herwig einen Etat mit Augenmaß, Weitsicht und Vernunft nennt. „Wir wollen es wagen“, sagt Herwig. Jaeschke verheimlicht zwar nicht, dass die Zustimmung des KSV-Präsidiums noch aussteht, aber der Vorsitzende der KSV-Fußballabteilung geht optimistisch in die Gespräche, die für die kommende Woche anberaumt sind. „Für die Regionalliga kalkulieren wir mit 400 000 Euro“, sagt Jaeschke, der sich allerdings darüber im klaren ist, dass diese Summe für die vierte Fußball-Liga eine Untergrenze ist. Nochmal der Abteilungsleiter: „Der Etat ist minimal, doch weitere Sponsoren würden uns helfen, die Existenz in der Regionalliga nachhaltig zu sichern.“ Scheint so, als hätten die Macher in der Fußball-Abteilung die finanziellen Voraussetzungen für den Aufstieg geschaffen, aber der sportliche Aspekt ist natürlich nicht zu vernachlässigen. Acht Punkte Rückstand auf Hessenliga-Tabellenführer FSV Frankfurt II sind aufzuholen, doch der sportliche Kraftakt ist womöglich gar nicht nötig. Die erste Mannschaft der Bornheimer ist Abstiegskandidat in der 2. Bundesliga, und es erscheint unwahrscheinlich, dass der FSV Frankfurt den Aufstieg der Reserve auch dann wahrnimmt, falls die Profis in die dritte Liga absteigen müssen. Wie auch immer: Beim KSV Baunatal ist jetzt die Mannschaft am Zug. Die Spieler besitzen das Vertrauen von Dieter Herwig sowie German Jaeschke und von ihrem Trainer sowieso: „Wir schaffen das“, sagt Carsten Lakies. (Von Gerd Brehm HNA) Weitere Informationen:

Internet: www.ksv-baunatal.eu und Telefon: 0152 - 294 00 749

 

 

Cux mit dem Wetter (HNA Sport Kassel regional vom 24.02.2010)
Optimale Vorbereitung sieht anders aus. Der extrem lange Winter mit ungewöhnlich viel Schnee und Minusgraden hat den Hessenligisten die Vorbereitung auf die Rückrunde gehörig erschwert. Wir haben uns umgehört beim KSV Baunatal. Wie fit ist das Team?

 

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Training im Schnee. Training mal ganz anders: Baunatals Tobias Klöppner machte das Training in der vergangenen Woche wenig Spaß. Jede Parade endete mit einer Abkühlung im Schnee. Foto:Schachtschneider

Los ging die Vorbereitung für die Mannschaft von Trainer Carsten Lakies am 11. Januar. Gerade einmal zwei Wochen konnten die Baunataler auf dem Fußballplatz trainieren, bevor der starke Schneefall ihren Bemühungen ein Ende setzte. Über Nacht hatte der festgefrorene Schnee den Kunstrasen in eine gefährliche Eisschicht verwandelt. Laufen undenkbar. Solch einen langen Winter habe er noch nie erlebt, sagt Lakies.

Die Alternative zum grünen Untergrund: Training in der Halle und im Kraftraum. „Gelaufen sind wir wirklich genug“, nimmt Lakies es mit Humor. „Fit dürften die Jungs also sein.“ Was jedoch fehle, sei das Training mit dem Ball. „Die Mannschaft ist etwas genervt. Sie können nicht das tun, was sie am liebsten möchten: mit dem Leder trainieren“, sagt er. Doch diesem Umstand gewinnt er sogar noch Positivies ab: „Die Jungs sind heiß auf die Kugel. Sie werden ein Feuerwerk abbrennen.“

Heute Test gegen Wolfsanger

Heute Abend gibt’s dazu Gelegenheit. Ab 18.30 Uhr testet der KSV gegen den TSV Wolfsanger. Sofern der Kunstrasenplatz in Baunatal heute Vormittag freigegeben wird. Ernst wird’s am Samstag, 6. März. Für den Tabellenzweiten beginnt mit dem Heimspiel gegen Rotweiss Frankfurt die Mission Aufstieg.

 

 

Samstag, 06.02.2010 (HNA Sport Kassel regional vom 06.02.2010)
Germania gegen Lakies-Elf

Auslosung der ersten Runde des Krombacher-Pokals: OSC Vellmar spielt bei DJK Zagreb Kassel. Mit der Krombacher Brauerei als neuem Sponsor steigt der Fußballkreis Kassel in die Pokalspielrunde 2010 ein. Der Kreis und die teilnehmenden 43 Klubs werden vom Sponsor im Rahmen des Krombacher- Pokals durch den Siegerpokal, Urkunden, Plakate, Geld- und Sachpreise unterstützt.

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Griff in die Lostrommel: Dr. Andrea Fröhlich (Zweite von rechts) spielte bei der Auslosung die Glücksfee. Weiter auf dem Foto: (von links) Günther Schneider (Kreisfußballwart), Christoph Schneehain von der Krombacher Brauerei und Horst Riemenschneider. Foto: Koch

Eine besondere Leistung des neuen Sponsors ist zudem die Einladung der Siegermannschaften und des Kreisvorstands zum Saisonabschluss in die Krombacher-Braustube. Auch eine Pokal-Party der Teilnehmer ist am Serienende angedacht. Zur Auftaktauslosung der Spielpaarungen in der Gaststätte Düsseldorfer Hof wurden unter den 16 anwesenden Vereinen auch zehn Trainingsbälle verlost, weiter wurden die erschienenen Klubs mit Leibchen für ihre Platzordner versorgt. Die neue Leiterin des Sportamtes der Stadt Kassel, Dr. Andrea Fröhlich, als zog als Glücksfee dann aus der Lostrommel nebenstehende Spielpaarungen für die erste Pokalrunde.

Der Regionalligist KSV Hessen Kassel trifft erst in der zweiten Pokalrunde auf den Sieger aus der Partie Hertingshausen gegen Oberzwehren. Auch weitere 20 Klubs, darunter der FSC Lohfelden, der VfB Süsterfeld, der BC Sport Kassel, die TSG Wattenbach und Eintracht Baunatal, greifen dann erst in der zweiten Runde in das weitere Pokalgeschehen ein.Die erste Pokalrunde soll nach den Vorstellungen des stellvertretenden Kreisfußballwarts Horst Riemenschneider, gleichzeitig Pokalspielleiter,dann im April 2010 ausgetragen werden.

 

Dienstag, 02. Februar 2010 um 15:48 Uhr

SPD-Neujahrsempfang im Zeichen ehrenamtlichen Engagements

Bad Hersfeld. Die Zeit als Fußballer und Trainer des KSV Baunatal sei für ihn eine wichtige Vorbereitung für die Politik gewesen, erinnerte sich der Baunataler Bürgermeister Manfred Schaub beim Neujahrsempfang der Bad Hersfelder SPD. Dort habe er gelernt, was man als Teil einer solidarischen Gemeinschaft erreichen kann. Gemeinsam mit dem SPD-Stadtverband lud der Ortsverein Hohe Luft/Petersberg zum Neujahrsempfang in das Bürgerhaus Hohe Luft.

schaub

Ortsvereinsvorsitzender Bernd-Paul Schmalbauch konnte weit über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinen begrüßen. Ehrenamtliche Arbeit bildete in diesem Jahr einen besonderen thematischen Schwerpunkt: Stadtverbandsvorsitzender Lothar Seitz wies auf das fortgesetzte Engagement der SPD/FWG-Fraktion im Stadtparlament hin, die auch im aktuellen Haushalt die Finanzmittel für die Vereinsarbeit ungekürzt zur Verfügung gestellt habe. "Gerade angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise bleibt Solidarität und Zusammenhalt in unseren Vereinen unverzichtbar", so Seitz. In seinem Vortrag "Vereine und Ehrenamt - Kitt der Gesellschaft" betonte der Vorsitzende des SPD-Bezirks Nordhessen, Bürgermeister Manfred Schaub, die Verankerung in Vereinen als tragende Säule der Kommunalpolitik. "In einer Gesellschaft, die sich immer stärker entsolidarisiert, leisten Vereine unschätzbare Arbeit", so Schaub. Dies dürfe jedoch nie dazu führen, dass das Ehrenamt Arbeitsplätze ersetze, mahnte der SPD-Politiker. Die etwa 4,6 Milliarden geleisteten Stunden ehrenamtlicher Arbeit im Jahr seien gut angelegt als Dienst an der Gemeinschaft, jedoch nicht zur Entlastung des gebeutelten Kommunalhaushalts bestimmt, wie das CDU und FDP ab und an ins Spiel bringen. Und auch die Organisation eines so gelungenen Neujahrsempfangs sei ohne die Mithilfe der vielen Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen, bedankte sich Manfred Schaub bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern aus dem Ortsverein abschließend. (pm)

 

Hessenligist bereitet sich vor (HNA Sport Kassel regional vom 01.02.2010)

BAUNATAL. Während der Winter sich in Nordhessen noch austobt, hat für den Fußball-
Hessenligisten KSV Baunatal die Vorbereitung auf die Rückserie längst begonnen.
In dieser Woche steht bereits das dritte Testspiel auf dem Programm: Die VW-Städter empfangen am Mittwoch (18.30 Uhr) den VfL Kassel, vorausgesetzt der Zuständ des Kunstrasenplatzes lassen dies zu.

serhat bingl

In bester Verfassung fand Baunatals Trainer Carsten Lakies seine Mannschaft beim ersten Training am 11. Januar vor. „Alle haben ihre Hausaufgaben gemacht“, zeigte sich der Ex-Profi zufrieden.
Für seine Jungs gehe es in den nächsten Wochen darum, die Grundlagen für die Aufholjagd auf Tabellenführer  FSV Frankfurt II zu legen. Acht Punkte liegen die Baunataler in der Hessenliga derzeit hinter den starken Südhessen, was Lakies allerdings nicht in Ehrfurcht erstarren lässt: „Das kann schnell gehen.“ Für die Baunataler wird es in den kommenden Wochen auch darum gehen, das Defensivverhalten zu verbessern.
„Wir müssen weniger Gegentreffer zulassen“, sagt Lakies. Dabei soll auch Neuzugang Serhat Bingül (Foto) helfen. Der Abwehrspieler kam vom FSC Lohfelden.

 

 

Tennis Borussia Berlin e.V. -TeBe-News vom 30.01.2010

Zwei Tore für Özgöz
TeBe – KSV Baunatal 2:0 (2:0)
Im ersten Testspiel des Jahres schlug unser Regionalligateam am Samstagnachmittag den Hessischen Oberligisten KSV Baunatal mit 2:0. Beide Treffer wurden bereits in der ersten Halbzeit durch Timur Özgöz erzielt.
Bei frostigen Temperaturen, aber immerhin beheiztem Rasen auf dem Olympiagelände, kam TeBe Laufeinheiten bestehenden Wintertraining endlich zum Testspiel. Trainer Thomas Herbst
ließ in der Partie 19 Spieler zum Einsatz kommen, wobei die erste Hälfte dem bekannten
Personal vorbehalten blieb und zur Pause u.a. vier Testspieler in den Kader rückten. Die entscheidenden Treffer erzielte aber mit Timur Özgöz ein bekanntes Gesicht. Der im Sturm Aufgebotenen köpfte in der von TeBe überlegen geführten Partie in der achten Minute die Führung und konnte direkt vor dem Pausenpfiff den gegnerischen Keeper erneut locker
überwinden.
Die durch zahlreiche Wechsel und Testspieler umgestellte Veilchen-Mannschaft behauptete
zwar in den zweiten 45 Minuten die Dominanz über den Hessenligisten, erspielte sich aber
wenig zwingende Chancen. TeBes Torhüter Mirco Langen und Marc Stillenmunkes wurden ihrerseits vom Gästeangriff kaum geprüft.

 

 

Überzeugende Leistung bei 4:1 gegen Göttingen (HNA 27.01.10)

Baunatal auf Schnee ganz stark

BAUNATAL. Schnee und Kälte konnten die Fußballer des KSV Baunatal nicht stoppen.Trotz des rutschigen Untergrundes zeigte der Hessenligist gestern Abend am Baunsberg ein flottes Spiel und besiegte im ersten Test des Jahres die SVG Göttingen mit 4:1 (2:1).

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Es war ein hochverdienter Sieg, denn die Mannschaft von Carsten Lakies präsentierte sich spielfreudig und praktisch permanent überlegen. Kein Wunder, dass der Trainer zufrieden war: „Das hat mir gut gefallen“, sagte Lakies. Martin Wengerek hatte die Gastgeber nach 16. Minuten in Führung gebracht. Evers gelang für die Gäste aus Südniedersachsen zwar der zwischenzeitliche Ausgleich (37), doch Maik Ciba (39.) schaffte postwendend das 2:1. Im zweiten Durchgang sorgten Eugen Wagner (Foto/50.) und Pascal Preuss (75.) mit ihren Toren für den Endstand.

 

 

2. Hessenliga-Workshop Saison 2009/2010 (25.01.2010)

Gruppenfoto des Teilnehmerfeldes

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„Die Aktion ist bei uns angekommen. Die Akzeptanz ist groß und der Verein steht dahinter”. Auf diese Formel lässt sich das Fazit der Vereinsbeauftragten beim 2. Hessenliga-Workshop der Saison 2009/2010 am 25. Januar in Grünberg bringen. Zunehmend bewährt sich die Weiterentwicklung vereinsspezifischer Ansätze zur Umsetzung. So werden die Beauftragten, aber auch Jugendspieler, die in ballance-Shirts für die Jugendkasse sammeln, in Gespräche verwickelt und angesprochen. „Der Dialog gewinnt an Gewicht”. Um diesen Weg fachlich zu flankieren wurde ein zusätzlicher Methoden-Workshop verabredet: am 22. März 2010 zu den Themen „TEAM2011”, „Fair bleiben -liebe Eltern” und „Wie mache ich erfolgreiche PR-Arbeit im Verein?”. Über den Fortgang des Projekts soll im Sommer 2010 abermals eine Dokumentation erstellt werden.

Besonderen Dank zollte das Teilnehmerfeld dem FSV Fernwald für die spontane Unterstützung gegenüber dem SC Waldgirmes nachdem dessen Vereinsheim abgebrannt war. Zum Abschluss dankte Frau Mateja von LOTTO Hessen den Beauftragten für ihr Engagement und betonte, dass auch LOTTO-Hessen-Chef Dr. Sundermann besonders stolz auf das Projekt und seine Ergebnisse sei.

http://www.ballance-hessen.de/default.php?c=302

26.1.2010

 

Fertig machen zum Aderlass

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Ein Stich kann für andere schon Lebensretter sein. Nach diesem Motto leben auch die
Fußballer des KSV-Baunatal, die sich regelmäßig im Kasseler Blutspendezentrum anzapfen
lassen. So auch am Donnerstag. Die Spieler wollen mit frischem Blut, Kraft, Ausdauer und
Technik in die Rückrunde starten. Deshalb hieß es für Trainer Carsten Lakies (v.li.), Pascal
Preuß, Thorben Grill, Stephan Schammer, Slava Petruktin, Toni Bravo-Sanchez und Samuel
Melake (vorne): Gleich wird gepiekst. Um das Wohl der Spieler kümmerte sich Diana
Hupfeld von Blutspendezentrum.
Extratip, Online 22.01.2010

 

 

Interview mit Sören Gonther

soeren_gonther_webWenn am kommenden Freitag die Rückrunde der zweiten Fußball-Bundesliga beginnt, wird einer sicher nicht fehlen: Sören Gonther. Der 23 Jahre alte Nordhesse hat für den SC Paderborn bisher alle Saisonspiele bestritten und ist weiter auf dem Weg nach oben.

Vor drei Jahren hat Gonther noch für den heutigen Hessenligisten KSV Baunatal gespielt.

Sören Gonther, welchen Platz belegt der KSV Baunatal derzeit?

Gonther: Der ist Zweiter der Hessenliga mit - Moment - acht Punkten Rückstand auf die zweite Mannschaft des FSV Frankfurt.

Sie sind gut informiert!

Gonther: Klar. Mich interessiert schließlich, was mein alter Verein macht. Ich war auch kürzlich wieder im Parkstadion, weil ich dort noch gute Freunde habe: zum Beispiel Tobi Nebe.

Mit Trainer André Schubert, Co-Trainer Jan-Moritz Lichte und Ihren Spielerkollegen Nej Daghfous und Eugen Klukin sind mit Ihnen gleich fünf Ex-Baunataler in Paderborn. Ist der KSV dort dann auch mal Thema?

Gonther: In der Mannschaft wird gern mal geflachst, wen der Trainer als nächstes aus Baunatal verpflichtet: vielleicht den Zeugwart? Oder jemanden aus der Geschäftsstelle? Aber das ist dann nur ein Spaß.

Trotzdem: Wieviel Baunatal steckt in Paderborn?

Gonther: Der KSV hat mich groß gemacht, ich habe dort eine sehr gute Ausbildung genossen. Dennoch trennen die beiden Vereine Welten: Als ich vor drei Jahren nach Paderborn gekommen bin, hatte ich nach kurzer Zeit riesige Oberschenkel, weil ich am Tag zweimal trainiert habe. In Baunatal haben wir zu Oberliga-Zeiten viermal in der Woche trainiert.

Aber ist die Struktur nicht ähnlich? Beide Vereine stehen nicht so unter Beobachtung wie ein anderer in unmittelbarer Nähe. Baunatal hat den KSV Hessen als Nachbarn, Paderborn Arminia Bielefeld.

Gonther: Das ist richtig. Und bei beiden herrscht eine große Rivalität mit dem jeweiligen Nachbarn, die ganze Region fiebert einem Derby entgegen. In Baunatal habe ich vor 6500 Zuschauern gegen den KSV gespielt, in Paderborn vor 15 000 gegen Bielefeld. Beide Spiele waren sehr reizvoll.

Und worin liegt der Reiz, beim jeweils unbeachteteren Verein aktiv zu sein?

Gonther: Der Vorteil ist, dass sich junge Spieler dort richtig gut entwickeln können. Wenn Arminia Bielefeld nur zwei Spiele hintereinander nicht gewinnt, haut die Bild-Zeitung da schon drauf. Im Schatten lässt es sich dagegen viel ruhiger arbeiten, weil dort die Erwartungshaltung nicht so groß ist.

Sie haben Ihren Vertrag bis 2012 verlängert. Wollen Sie noch länger im Schatten spielen?

Gonther: Für mich ist es wichtig, mich weiter in der zweiten Bundesliga zu etablieren. Ich bin jetzt im dritten Jahr in Paderborn, im zweiten Jahr in der zweiten Liga - und dort zu einem Leistungsträger herangereift. Ich bin auf einem guten Weg. Und wenn ich 60 bis 70 Zweitligaspiele absolviert habe, muss der nächste Schritt kommen. Mein Anspruch ist ganz klar erste Liga.

Sie sind 23, und der Trend geht gerade auch bei den Spitzenklubs dahin, auf junge Spieler zu setzen. Beunruhigt Sie das nicht, zu spät dran zu sein, was die erste Liga angeht?

Gonther: Ich bin guter Dinge, dass für mich der richtige Zeitpunkt noch kommt. Bei mir ist es immer kontinuierlich aufwärts gegangen. Derzeit mache ich die Erfahrung, dass ich durch meine Leistung auf dem Platz in der Hierarchie steige und immer mehr Verantwortung innerhalb eines Zweitliga-Teams übernehmen darf. Ich bin mittlerweile im Mannschaftsrat und Kassenwart.

Wie macht man sich sonst noch als Abwehrspieler für die erste Liga interessant?

Gonther: Indem man möglichst oft zu null spielt, gute Zweikampfwerte aufweist und das ein oder andere Tor schießt. Bisher habe ich in jeder Saison genau einen Treffer erzielt. In dieserSaison ist mir das eine Tor schon sehr früh gelungen. Da bin ich guten Mutes, dass mir noch ein weiteres gelingt.

Das ist alles?

Gonther: Natürlich muss man besser sein als die anderen. Und es gehört ein bisschen Glück dazu. Vor drei Jahren habe ich ein Probetraining in Aachen absolviert. Bei einem Trainingsspiel hatte ich in meinem Team einen unmotivierten Moses Sichone neben mir als Innenverteidiger - und im Sturm des anderen Teams spielten Jan Schlaudraff und Vedad Ibisevic. Da sah ich dann blöd aus. Kurze Zeit später hat bei einem Probetraining in Paderborn alles geklappt, und ich bin sofort verpflichtet worden.

Artikel vom 08.01.2010 HNA

 

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